Über Krokau

Geschichte

Krokau wurde wie die meisten anderen Orte in der Probstei erstmals zum Ende des
13. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Der Name soll auf zwei größere GräbeAlte Postkartenn zurückgehen, die in der Nähe des Dorfes zusammenfließen und hier die Form einer Krücke bilden. Der eigentliche Name war demnach wahrscheinlich Krückau.
Ein Großfeuer im zweiten Weltkrieg als Folge einer Luftmine zerstörte weite Teile des alten Ortskerns und daher sind nur  wenige alte Gebäude erhalten. Einige Höfe wurden an anderer Stelle wieder errichtet. Die typische Anordnung der Häuser in Form eines Rundlings ging damit jedoch verloren.
(Quelle: Image Broschüre der Probstei)

Fakten

Einwohner:                                       443 (31.  März 2015)
Fläche:                                               4,45 km²
Bevölkerungsdichte:                       95 Einwohner pro km²

Wappen

Krokauer WappenÜber silbernem dreiteiligen Wellenbalken auf Blau ein schräggestelltes goldenes Flügelkreuz ein Windmühle.

Historische Begründung:
Die Gemeinde Krokau im Amt Probstei ist eines der 20 ehemalig zum Kloster Preetz gehörigen Dörfer der Probstei und wird erstmalig im Kieler Stadtbuch im Zusammenhang mit der Beurkundung durch einen Ritter Hinricus de Crochowe im Jahre 1264 erwähnt sowie 1286 im Bocholt’schen Register. Die Gemeinde grenzt im Norden an die Gemeinde Wisch, im Westen an die Gemeinde Barsbek, im Süden an Fdie Gemeinde Fiefbergen und im Osten an die Gemeinde Schönberg. Das goldene Flügelkreuz einer Windmühle steht für den historischen Mühlenstandort an der nördlichen Geländeerhöhung und für die heutige Holländermühle, die als aufwändig saniertes technisches Kulturdenkmal und Museum ein weithin sichtbares Landschaftszeichen in der Probstei darstellt. Es steht gleichzeitig für die Acker- und Getreidewirtschaft, die in der Gemeinde aufgrund der Bodenverhältnisse immer eine besondere Rolle spielte. Der dreigeteilte silberne Wellenbalken steht für die drei in der Gemeinde fließenden Auen, die sich zur Krokau, der Namensgeberin des Dorfes, vereinen. (Quelle: Landesarchiv)